Bittgebet*:
Es ströme Licht und Liebe in alle Menschen.

Mögen alle Wesen die Einheit spüren und untereinander glücklich machen.

Möge sich auf dieser Welt der weise und liebevolle Plan Gottes entfalten.

Sodass, alle Wesen voller Licht und Liebe, glücklich leben und glücklich machen.

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Mutig der Intuition folgen

26.12.2016 | A. R. |

Intuition, Eingebung, sechster Sinn, inneres Wissen - wie immer man es nennt, in einer immer komplexeren Welt müssen täglich viele Entscheidungen getroffen werden. Viele optimale Entscheidungen werden dabei mit der Kraft der Intuition erzielt.

Mit den folgenden Regeln kann die Intuition gestärkt werden und uns zu Ergebnissen führen, die uns leichter Leben lässt:

Ich entwickle eine liebevolle Beziehung zu mir selbst.
Behandeln Sie sich selbst und ihren Körper liebevoll. In der heutigen Gesellschaft wird dies oft abtrainiert durch Schule, Beruf usw. Hier zählt nur Leistung, Geld und Erfolg. Das Liebevolle und Herzliche wird fast erstickt. Ihr Körper soll aber ihr bester Freund sein. Er ermöglicht dieses Erdenleben und spricht durch Emotionen, (Bauch-)Gefühle, Gedanken, Träume, Symptome usw. zu Ihnen.

Ich benutze die rechte (bildhafte) Gehirnhälfte.
Die Intuition liebt Fantasien, achten Sie deshalb darauf, welche Bilder in Ihrem Innern aufsteigen. Spielen Sie dabei ruhig mit der Fantasie.

Ich begebe mich in einem gelassenen, ausgeglichenen Zustand.
Den die Intuition spricht oft mit sanfter und leiser Stimme. Diese Stimme ist in einem ruhigen, meditativen Zustand besser vernehmbar! Wer sich in oder mit natürlichen Dingen umgibt (z.B. Naturhaus oder -wohnung, natürliche Holzprodukte usw.), der erfährt mehr Stille und Ruhe. Aber auch wer natürliche Nahrungsmittel (z.B. Obst u. Gemüse in Bioqualität) verzehrt oder in die Natur geht kann diese Ruhe und Stille erfahren. Wer mal das Gegenteil haben möchte geht in Einkaufszentren.

Ich entwickle eine akzeptierende, nicht bewertende Einstellung!
Folgendes Gedicht von Rumi gibt hier eine Hilfestellung: "Das menschliche Sein ist wie ein Gasthaus. Jeden Morgen ein neuer Gast. Eine Freude, ein Kummer, eine Gemeinheit. Mancher momentane Zustand kommt als ein unerwarteter Gast. Heiße sie alle willkommen und unterhalte dich mit ihnen, selbst, wenn sie ganz viel Trauriges mitbringen, durch dein Haus fegen und alles zerstören, deine Möbel entfernen... Behandle jeden Gast ehrenvoll. Es kann möglich sein, dass dieser Gast dir zu unerwartetem Entzücken verhilft. Der dunkle Gedanke, die Scham, die Bosheit - begegne ihnen lächelnd an der Tür und lade sie ein. Sei dankbar für jeden Gast, der kommt, denn jeder ist ein Bote deines Wesens... ...Alles, was du erfährst, ist der perfekte Ort, die perfekte Zeit, es ist dein Millimeter auf deiner Reise..."

Ich bin offen für Neues!
Der Intuition folgen bedeutet oft unbekannte, unsichere, neue Wege zu gehen. Wir vertrauen darauf das Gott, das Große Leben uns den Weg weist ohne gleich alles zu verstehen.

Ich bin achtsam und sensibilisiere meine Sinne.
Die intuitive Person hört auf die Impulse der inneren und äußeren Welt.

Ich achte besonders auf die ersten oder stärksten Eindrücke, kann aber intuitive Erkenntnisse hinterfragen.
Die Intuition ist auf Ganzheit ausgerichtet. Sie steht nicht im Widerspruch zur rationalen Planung kann aber unserem rationellen Bewusstsein (vorerst) unverständlich sein.

Für intuitive Entscheidungen hole ich mir viele Informationen ein, kann diesen aber auch mißtrauen.
Lesen, Informationen einholen oder mit Menschen reden, können Informationen liefern, die intuitive Entscheidungen erleichtern. Zahlen, Fakten dürfen dabei auch misstraut werden, wenn das intuitive Bauchgefühl sich anders meldet. Beispiel: Esse Spinat, denn Spinat hat viel Eisen. (Die Aussage ist falsch, wurde aber sehr lange behauptet!)

Ich bin mir bewusst, dass die Intuition von spirituellen Seinsdimensionen durchdringt wird und kann deshalb um göttliche Führung und Intuition bitten.
Beispiel hierfür: Als Franz von Assisi bete, fragte er Gott, was er mit seinem Leben anfangen sollte. Er hörte die Worte: "Baue mein Haus wieder auf.". Dies war der Beginn eines neuen, sehr erfüllten Lebens.

Intuitiv leben bedeutet gute synchronistische Fügungen zu erleben.
Synchronität bedeutet eine Folge von zeitlich, vorteilshaften übereinstimmenden Fügungen zu erleben. Ich achte also auf die Zeichen und Botschaften des Lebens. Besonders wiederkehrende Ereignisse können notwendige Botschaften. enthalten. Auch wichtig: Wenn etwas kompliziert wird, könnte es nicht das Richtige sein.

Ich übe täglich intuitiv zu sein.
Ich kann klein anfangen und täglich Intuition üben. Was fühlt sich für mich im Alltag als "wahr" an? Was ist das richtige Arbeitspensum? Wann sollte ich eine Pause machen? Welches Getränk und Essen benötigt mein Körper? Was macht mich nervös? Wann ist die richtige Schlafenszeit für mich? usw. Also üben, üben und nochmals üben. Der Alltag bietet hierzu viele Möglichkeiten.

Fazit: Schon Albert Einstein erkannte: "Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk und der rationale Verstand sein treuer Diener. Wir haben eine Gesellschaft geschaffen, die den Diener verehrt und das Geschenk vergessen hat." Bildlich gesprochen: Der Verstand ähnelt einem Scheinwerferlicht, das nur einen Punkt im Raum klar beleuchten kann. Das Unterbewusste dagegen ähnelt einem schwachen Flutlicht, mit dem man weniger Feinheiten sehen kann, doch alles wird ein bischen beleuchtet. Diverse Studien beweisen, dass intuitive Gefühlsentscheidungen oft besser durch das Leben navigieren, als Verstandentscheidungen. Mit Hilfe der oberen Regeln kann die Energie der Intuition in unser Leben fließen. Dadurch wird unser Leben leichter, fließender und harmonischer. Machen wir die Intuition zu einer Gewohnheit um Glück und Zufriedenheit zu verwirklichen.

Literatur-Tipps:
· Shakti Gawain: Entwickle deine Intuition
· Gerd Gigerenzer: Bauchentscheidungen
· Bas Kast: Wie der Bauch dem Kopf beim Denken hilft
Medien-Tipp:
· Auf den Spuren der Intuition, 2 DVDs, 13-teilige BR-alpha-Serie. Mit Experten wie Benediktinerpater Anselm Grün, Zen-Meister Thich Nhat Hanh, dm-Gründer Götz Werner oder Hirnforscher Prof. Gerald Hüther. DVD-Clips davon auf youtube.com. Auch sehenswert: dieser Link.


 
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