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Ausmisten, Entrümpeln, Leichtigkeit gewinnen!

13.09.2026 | A. R. |

Könnte es sein das die heutige Gesellschaft falsche Entscheidungs- und Bindungsmuster hat? Oder wieviel Gegenstände sind in einen heutigem Zuhause? Wieviel Gegenstände waren es bei den Ahnen? Entrümpeln ist wichtig bedeutet aber zu entscheiden! Sehr viel zu entscheiden! Außerdem Achtung: Entrümpeln dauert oft länger als gedacht.

Es gibt ein japanisch inspiriertes Ordnungs- und Minimalismuskonzept namens Dan-Sha-Ri, das nicht nur auf Aufräumen zielt, sondern auf einen bewussteren Umgang mit Besitz, Gewohnheiten und innerem Ballast. Im Kern geht es darum, Dinge nicht unnötig in sein Leben zu lassen, Überflüssiges loszulassen und Ordnung so zu gestalten, dass sie im Alltag leicht zu halten ist. In diesem Sinne nun die Tipps und Tricks hier:

  1. Ausmisten: Mit den leichten und großen Dingen zuerst (bringt nämlich Platz sowie schnell Erfolgserlebnisse) anfangen.
  2. Die Unordnung, welche die größte Belastung darstellt (z.B. als akute Stolperfallen usw.) bearbeiten und in Ordnung bringen.
  3. SUPER-Tipp: nie mit leeren Händen Raum verlassen.
  4. SEHR WICHTIG: sehr wenig Neues in den Wohnraum holen.
  5. Notfallmaßnahme des Ausmistens: zuerst nur schnell wegschmeißen (z. B. Kaputtes, Unwichtiges, Dreckiges, Obsoletes usw.)
  6. Zeit schaffen für das Aussortieren! Wo kann Zeit für Entrümpeln gewonnen werden (z. B. weniger Internet, weniger TV Medien usw.)?

Wichtige Fragen zum Entrümpeln:

  1. Was sollte ich gar nicht erst in mein Leben lassen?
  2. Welche Schritte sollte ich unternehmen, um belastenden Ballast abzuwerfen und mein Leben ordentlich, einfach und freudvoll zu gestalten?
  3. Welche meiner Gewohnheiten verursacht Ordnung und welche die Unordnung?
  4. Wie soll sich meine Wohnraum anfühlen (z. B. klar, ruhig, frei usw.)?
  5. Was hält mich vom konsequenten Loslassens ab?
  6. Welche Gewohnheiten führen dazu, dass sich wieder Dinge ansammeln?
  7. Brauche ich das wirklich? Kann ich etwas Vorhandenes verwenden?
  8. Warum möchte ich das besitzen?
  9. Würde ich diesen Gegenstand heute noch kaufen?
  10. Ist dieser Gegenstand jetzt gut für mein Leben?
  11. Könnte jemand anderes diesen Gegenstand jetzt besser gebrauchen?
  12. Gegenstand-Fragen:
    Benutze ich es?
    Brauche ich es?
    Liebe ich es?
  13. Was nutze ich tatsächlich regelmäßig und was ist Krempel?
  14. Was ist wichtig, was ist unwichtig?
  15. Ballast oder Leichtigkeit?
  16. Welche Dinge sollten in diese(n/r) Jahr / Quartal / Monat / Woche / dauerhaft verändern?

Einige Zitate hierzu:

  1. Wie zahlreich sind doch die Dinge, derer ich nicht bedarf.
    (Sokrates)
  2. Dein Leben verliert sich in Einzelheiten... werde einfacher, viel einfacher.
    (Henry Thoreau)
  3. Je näher du Gott kommst, desto weniger weltliche Pflichten erlegt er dir auf.
    (Ramakrishna)

Einige Affirmationen hierzu:

  1. Ich bin mir bewusst, dass es ein Geschenk ist minimalistisch zu leben und es ist ein Geschenk, frei zu sein!
  2. Ich lasse nur in mein Leben, was mir wirklich dient!
  3. Ich behalte nur, was mir nützt oder wirklich Freude macht!
  4. Ich bin mir bewusst, Krempelballast ist alles, was zwischen mir und einen guten Leben steht.
  5. Ich bin mir bewusst, was ich heute loslasse, muss ich morgen nicht mehr tragen!
  6. Ich bin mir bewusst, weniger Besitz bedeutet für mich auch mehr Klarheit!
  7. Ich bin mir bewusst, Weniger soll mein Leben erleichtern!
  8. Ich erkenne jetzt, was mir wirklich wichtig ist!
  9. Ich bin hervorragend im Entscheiden, Aussortieren und Ordnung halten!
  10. Ich kann schnell und einfach, das Nützliche von dem, was entsorgt werden kann, auswählen und loslassen!
  11. Ich beginne mit großen Gegenständen, denn sichtbare Fortschritte motivieren!
  12. Ich bin mir bewusst, weniger Neues bedeutet später weniger auszusortieren!
  13. Ich kaufe bewusst und entscheide achtsam. Weniger, aber besser!
  14. Nicht sammeln, sondern nutzen!
  15. Ich bin mir bewusst, jeder Gegenstand verlangt Aufmerksamkeit!
  16. Ich bin mir bewusst, in einer aufgeräumten Umgebung kann sich Körper und Geist gut entspannen!
  17. Ich bin frei von unnötigen Anhaftungen und genieße Einfachheit!
  18. Ich bin mir bewusst, Freiraum ist auch Ordnung!
  19. Ich vertraue darauf, dass ich immer genug habe!
  20. Ich lasse Dinge mit Liebe und Dankbarkeit gehen!
  21. Ich bin mir bewusst, weniger zu besitzen bedeutet nicht, weniger zu haben!
  22. Ich bin mir bewusst, wir besitzen Dinge nicht – oft besitzen sie uns!
  23. Ich bin mir bewusst, Dankbarkeit ist oft leichter mit weniger!
  24. Ich lebe leicht, frei und glücklich!

Folgend nun Tabellen (Am Anfang ist ein ABC-sortiertes Inhaltsverzeichnis der Tabellen) mit meistens Dingen, die eher schneller entsorgt oder weggegeben werden können (Ziel ist es, schnell zu reduzieren, auch wenn es vielleicht nicht ganzheitlich richtig ist, also, im Sinne von »das Haus brennt und es muss schnell gelöscht werden«. Es bedeutet auch nicht das die Argumente von Sammler usw. falsch wären, nur hier nicht zielführend ...):

Die 10 Tabellen (ABC-sortiert):

1) Küche & Vorrat

Kann reduziert werden Warum / Bemerkungen
Backformen & -geräte, unbenutzte Überfluss; wenige, häufig genutzte Formen.
Besteck‑Einsätze angeknickte, verfärbte Kaum genutzt; einfache Einsätze.
Deckel ohne passende Vorratsbehälter Sinnlos; nur komplette Sets behalten.
Dosierer & Messbecher, angeknickte, verfärbte Ungenau; neue, klare Messhilfen.
Einwegprodukte (Einwegplastik) Abfallvermeidung, Kreislaufwirtschaft, Umwelt- und Gesundheitsgründe sprechen dagegen. Wiederverwendbar behalten und kaufen.
Klebstoff, eingetrockneter (Tuben, Flaschen) Nicht nutzbar; neue Kleber.
Getränkeflaschen & Vorratsbehälter, undichte Leckage; neue, dichte Behälter.
Gewürze, abgelaufene Aroma weg; durch frische Gewürze ersetzen.
Gewürzdosen, angeknickte, verfärbte, undichte Aroma leidet; neue, dichte Dosen.
Kaffeefilterhalter, unbenutzte, verfärbte, defekte Funktion gestört; neue, stabile Halter.
Kaffeetassen, alte oder nie benutzte Überfluss; wenige Lieblingstassen behalten.
Keramik & Porzellan, kaputte, verfärbte (Macken, Risse) Optik & Hygiene; wenige intakte Teile.
Kochbücher, alte oder nie genutzte Internet voller Rezepte und auch KI-Hilfe möglich / Apps / Software; spenden.
Küchengeräte, alte, doppelte oder ungenutzte Funktion durch andere Geräte abgedeckt; reduzieren.
Küchenhelfer, obsolete oder ungenutzte Überfluss; wenige, gute Helfer behalten.
Küchenutensilien, doppelte (z. B. Kochlöffel, Schneebesen etc.) Überfluss; wenige, gute Stücke.
Lebensmittel, abgelaufene Verderblich; durch neue Vorräte ersetzen.
Pfannen & Töpfe, alte, beschädigte oder ungenutzte Beschichtung defekt / Überfluss; neue, intakte Sets.
Kochlöffel & Schneebesen, angeknickte, verfärbte, doppelt Überfluss; wenige, gute Utensilien.
Schneidebretter, angeknickte, verfärbte, zerkratzte Hygiene; neue, glatte Bretter.
Spülschwämme & Lappen, alte oder verbrauchte Hygiene; neue Schwämme / Tücher.
Toaster, alter bzw. defekter Sicherheitsrisiko; neue, funktionierende Geräte.
Töpfe & Pfannen, obsolete oder beschädigte Gesundheitsrisiko; neue, intakte Töpfe / Pfannen.
Tupperdosen‑Sets, unvollständige, undichte Unbrauchbar; neue, komplette Sets.
Vorratsbehälter, alte oder ohne Deckel Unbrauchbar; nur passende Sets behalten.
Vorratsdosen, alte, stark riechende oder verfärbtel Geruch geht ins Essen; neue, geruchsneutrale Dosen mit Deckel.
Wasserkocher, alte bzw. defekte Sicherheitsrisiko; neue, funktionierende Geräte.

2) Bad, Kosmetik & Medikamente

Kann reduziert werden Warum / Bemerkungen
Haarbürsten, alte, unschöne, abgenutzte Hygiene; neue, saubere Bürsten.
Haargummis (ausgeleierte, alte) Halt gering; neue, elastische Gummis.
Handtücher (verwaschene oder löchrige) Optik & Saugkraft schlecht; neue Handtücher.
Kosmetik (Make‑up, Cremes), z. B. abgelaufene Hygienerisiko; durch neue, genutzte Produkte ersetzen.
Kosmetikproben & Tester (nie benutzt) Oft alt; aufbrauchen oder entsorgen.
Medikamente, abgelaufene Wirkung unsicher; Apotheke / Sondermüll entsorgt sicher.
Nagellack, eingetrocknete Nicht nutzbar; neue Lacke; Sondermüll.
Parfüms, alte (nie genutzte, Fehlkauf) Nicht genutzt; spenden / entsorgen.
Pflegeprodukte, veraltete (Lotionen, Shampoos, Duschgels) Abgelaufen / unbenutzt; neue Produkte.
Rasierer, alte, defekte, stumpfe Verletzungsrisiko; neue, scharfe Rasierer.
Sonnencreme, abgelaufene Anmerkung: Für manche Exsperten sind Sonnencremes sowieso fraglich. Würde nur solche benutzen, die man auch essen könnte.
Schuhcreme, eingetrocknete & Pflegeprodukte Nicht nutzbar; neue Produkte.
Shampoo‑ & Duschgelflaschen (Leere/fast leere) Leer; neue Flaschen.
Zahnbürsten, alte (abgenutzt) Hygiene; neue Zahnbürsten.

3) Kleidung, Schuhe & Accessoires

Kann reduziert werden Warum / Bemerkungen
Bettwäsche (schlechte, z. B. mit Löchern usw.) Komfort & Optik schlecht; neue Sets.
Bettwäsche‑Sets (überflüssige) Überfluss; 2–3 Sets reichen.
BHs, ausgeleierte (»nur für zuhause«) Bequemlichkeit gering; neue, gute BHs.
Gürtel, alte (»seit Teenie‑Zeit nicht getragen«) Nicht genutzt; wenige, passende Gürtel.
Handtaschen, alte (nie genutzt) Überfluss; 1–2 Lieblingstaschen.
Kleider (mit Löchern) Optik & Haltbarkeit schlecht; neue Kleidung.
Kleidung, die nicht (mehr) passt (zu klein / zu groß) Nicht tragbar; spenden/verkaufen.
Kleidung, die zwickt, kratzt oder unbequem ist Tragekomfort gering; bequeme Kleidung
Kleidung, verwaschene, ausgeleierte, eingelaufene Optik & Passform schlecht; neue, passende Kleidung.
Mützen, Handschuhe, Schals, alte (nie getragen) Nicht genutzt; wenige, geliebte Accessoires.
Plastik‑Kleiderbügel, angeknickte / verfärbte (aus Reinigung) Oft unnötig; wenige stabile Bügel behalten.
Schuhe, abgetragene Optik & Komfort schlecht; neue, bequeme Schuhe.
Schuhe, die drücken oder Blasen machen Unbequem; bequeme, getragene Schuhe.
Schuhe,unbequeme, z. B. High Heels Schmerzen; bequeme Schuhe besser
Shirts (Zuhause‑Shirts), die du niemandem zeigen würdest Optik schlecht; wenige, bequeme Shirts.
Socken Unvollständig / defekt; wenige, ganze Socken.
Sonnenbrillen, alte (zerkratzt) Sicht beeinträchtigt; neue, kratzfreie Brillen.
Unterwäsche, die du nie trägst Ungenutzt; Platz für geliebte Stücke.

4) Papier, Büro & Dokumente

Kann reduziert werden Warum / Bemerkungen
Bedienungsanleitungen, alte (Papier) Fast alle online verfügbar; QR‑Code / Herstellerseite reicht.
Briefpapier, altes (unansehnliches, altmodisches) Kaum genutzt; E‑Mail / Notiz‑Apps
Büroklammern & Gummibänder, nicht mehr benötigte (kaputte) Nicht nutzbar; neue, stabile Clips.
Druckerpatronen, leere Nicht nutzbar; neue Patronen / Recycling.
Einladungen & Eintrittskarten, alte (ohne Erinnerungswert) Information historisch; digital Fotos / Notizen
Fachbücher, veraltete (veraltetes Wissen) Aktuelle Fachliteratur spenden.
Flyer & Werbeprospekte, alte (Reise, Möbel) Informationen online aktueller; Prospekte sind Staubfänger.
Garantiescheine & Kassenzettel, alte (verblichen, alt) Fristen meist abgelaufen; digitale Belege reichen.
Geschenkpapier, altes (zerknittert, klein) Kaum nutzbar; neue Rollen oder wiederverwendbare Tücher.
Glückwunsch‑Kartenpaket, altes (ohne Erinnerungswert) Inhalt meist Standard; digital grüßen/sparen.
Handbücher von Geräten, die nicht mehr da sind Kein Gerät mehr da; digitale PDFs ersetzen sie.
Kalender & Notizbücher, alte (vergangene) Information meist irrelevant; digitale Notizen
Kassenbons, alte (DM‑Preise, unleserlich) Keine Gewährleistung mehr; digital speichern.
Kataloge, alte (Mode, Technik) Schnell veraltet; Online‑Shops sind aktueller.
Mitgliedskarten & Kundenkarten (abgelaufen, ungenutzt) Nicht mehr gültig; digitale Karten / Apps.
Notizbücher & Hefte, obsolete Obsolet; digitale Notizen
Papier, oft zuviel zuviel Papier, obwohl es mehr digitale Möglichkeiten gibt. Was weist weniger Materialverbrauch, weniger Müll, weniger Energie für Produktion und Transport auf?
Papierlexika, oft veraltet ersetzt durch Online-Wissen. Internet ist aktueller.
Programmhefte & Veranstaltungsblätter, alte Informationen historisch; bei Bedarf digital archivieren.
Rechnungen & Belege (digital verfügbar, alt) Nicht mehr nötig; digitale Archive
Reiseführer & Stadtpläne, alte (veraltet) Straßen / Preise ändern sich; Apps / Online‑Karten
Schreibutensilien, z. B. überflüssige (Stifte, Marker) Überfluss; wenige, gute Stifte behalten.
Straßenkarten, veraltete & Stadtpläne Apps / Online‑Karten spenden.
Visitenkarten‑Sortiment, altes (keine Kontakte) Keine Beziehung mehr; digitale Kontakte
Zeitschriften & Magazine, alte (komplette Stapel) Inhalt schnell veraltet; ausgewählte Artikel digital speichern.
Zeitungen, alte (komplette Bündel) Nachrichten veraltet; bei Bedarf digital archivieren.
Zeitungsabos auf Papier, z. B. auch TV-Programmzeitschriften Infos und News sind im Internet in Echtzeit verfügbar (Apps und Nachrichtenfeeds usw.).

5) Technik, Elektronik & Kabel

Kann reduziert werden Warum / Bemerkungen
Batterien & Akkus (alte, leere oder kaputte) Umweltgefährlich; Batterierecycling.
Bedienungsanleitungen, unbenutzte / veraltete (Elektronik) Online‑PDFs; Papierkram reduzieren.
Computermäuse & Tastaturen, alte oder defekte Nicht nutzbar; neue, ergonomische Geräte.
Elektro‑Kleingeräte, defekte (nicht reparabel) Nicht nutzbar; neue, langlebige Geräte.
Fernbedienungen, alte (zu Geräten, die es nicht mehr gibt) Ohne Gerät sinnlos; wenige, passende behalten.
Glühbirnen & Leuchtmittel (kaputt) Nicht nutzbar; Sondermüll; moderne LEDs umstritten.
Handys, die nicht mehr angehen, alte Nicht nutzbar; E‑Schrott‑Container.
Kopfhörer, die nicht mehr funktionieren Nicht nutzbar; neue, gute Kopfhörer.
Ladegeräte & Kabel, alte; zu nicht mehr vorhandenen Geräten Kein Gerät mehr da; wenige, passende Kabel.
Lichterketten, kaputte/defekte Funktion gestört; neue LED‑Lichterketten.
Powerbanks, alte (defekt) Nicht nutzbar; neue, sichere Powerbanks.
Software & Apps, veraltete (nie genutzt) Neue Versionen / Online‑Dienste; deinstallieren.
Staubroboter Kann man haben, aber Putzen ist ein quasi ein kostenloses Fitnesstraining, eine Achtsamkeitsübung sowie eine Demütsübung. Im Körper heißt es nämlich: benutz es (z. B. Muskel) oder verlier es. Also, Sport muss gemacht werden, so oder so.
Uhren & Wecker (alte, nicht mehr funktionale) Nicht nutzbar; Smartphone‑Alarm.
USB-Sticks (alte bzw. kaputte) nicht nutzbare; E‑Schrott. Anmerkung: Cloud-Speicher sind bequemer und weniger anfällig für Verlust.
WLAN‑Router & Modems (veraltete) Neuere Geräte; E‑Schrott.

6) Keller, Garage, Abstellraum & Werkzeug

Kann reduziert werden Warum / Bemerkungen
Farbeimer (alte oder eingetrocknete) schwer nutzbar; neue Farben besser; alte Sondermüll.
Gartenkisten (angeknickte / verfärbte) Optik & Funktion; wenige intakte Kisten behalten.
Gartenwerkzeuge (nicht mehr benötigte) Überfluss; wenige, häufig genutzte Geräte.
Gießkannen (angeknickte oder undichte) Funktion mangelhaft; neue, dichte Gießkannen.
Kabelbinder oder Clips, überflüssige Kaum genutzt; kleines Sortiment reicht.
Pfandflaschen oder Glasflaschen bringt evtl. Geld und Platz; Leergut nicht ansammeln. Es gibt Menschen, die leben teilweise davon. (Spende?)
Regenschirme, kaputte Nicht nutzbar; 1–2 gute Schirme.
Schrauben & Nägel (altes Sortiment, krumme, unsortierte, überflüssige) Kaum passend; kleine, sortierte Sets besser.
Taschen, nicht mehr genutzte oder nie genutzte Überfluss; besser weniger, mehr Qualität.
Teppiche & Matten (kaputte, ungenutzte, unwichtige) Optik & Funktion; wenige, intakte Teppiche / Matten.
Weihnachtsdekoration, nicht mehr benötigte Kaum genutzt; reduzierte, schöne Deko.
Werkzeuge, kaputte (nicht reparabel) Sicherheit & Funktion; neue, gute Werkzeuge.
Werkzeuge & Utensilien, unbenutzte Überfluss; wenige, gute Werkzeuge.
Werkzeugkästen (kaputte, verrostete) Schutz mangelhaft; neue, stabile Werkzeugkisten.

7) Auto, Reise & Sport

Kann reduziert werden Warum / Bemerkungen
Fahrradhelme (defekte / ungnutzte) Sicherheit fraglich; neue, geprüfte Helme besser.
Landkarten, klassische (Papier) Navigation z. B. per Smartphone ist aktueller und präziser.
Koffer & Reisetaschen, alte oder nie genutzte Überfluss; 1–2 gute Reisekoffer okay.
Navigationsgeräte, separate Smartphones machen sie oft unnötig. Außerdem: Autosysteme. Ein Gerät statt viele!?!
Parkscheine & Quittungen, alte Information veraltet; digitale Belege.
Reiseflaschen & -behälter, unbenutzte Ungenutzt; wenige, praktische Flaschen.
Reiseutensilien (nicht mehr benötigte) Ungenutzt; wenige, praktische Reiseutensilien.
Sportgeräte, ungenutzte Nicht genutzt → spenden / verkaufen
Schlafsäcke (nie genutzte) Nicht genutzt → spenden / verkaufen

8) Kinderzimmer, Spielzeug & Hobby

Kann reduziert werden Warum / Bemerkungen
Brettspiele, Kartenspiele, Puzzles unvollständige unbrauchbar; schlecht spielbar; vollständige Spiele behalten.
CDs (Musik, Hörbücher usw.) Streaming würde Platz sparen; Nicht genutzte, doppelte → sowieso spenden / verkaufen
DVDs & CDs (Backups) Was ist obsolet? Festplatte Alternative? Online-Speicher? Zerstören (zerkratzen) und Wertstoffhof
DVDs (Filme) Digitale Mediatheken sind komfortabler und platzsparender; Nicht genutzte, doppelte → sowieso spenden / verkaufen
DVD‑ / Hörspiel‑Sammlungen, alte (auch für Kinder) Nicht genutzte → spenden / verkaufen
Kinderbücher (doppelte, veraltete) Überfluss; wenige, geliebte Bücher.
Kuscheltiere, alte (nicht mehr geliebte) reduzieren; nur wenige Lieblinge behalten.
Malbücher & Rätselhefte (alte oder volle) wenig sinnvoll; neue Bücher bei Bedarf.
Schulhefte & Bastelmaterialien (alte, ungenutzte) Nicht genutzt; neue Materialien bei Bedarf.
Spielkarten & Würfel, alte Nicht genutzt; 1–2 vollständige Kartensets.
Spielzeugautos & Puppen, alte (kaputte) Nicht spielbar; vollständige, intakte Spielsachen.
Spielsachen, kaputte Sicherheitsrisiko; nur intaktes Spielzeug.
Kinderkleidung ohne Erinnerungswert (ausgewachsen) wenig tragbar; spenden / verkaufen.
Plastikspielzeug z. B. aus Fast‑Food‑Restaurants Oft billig, ungeliebt; wenige, wertige Spielsachen besser.
Puzzles, unvollständige (fehlende Teile) Unbrauchbar; nur ganze Puzzles behalten.

9) Wohnzimmer, Deko & Wohnen

Kann reduziert werden Warum / Bemerkungen
Bilderrahmen (kaputte / verfärbte) Optik schlecht; wenige, schöne Rahmen.
Dekorationsobjekte, überflüssige (Staubfänger) Kein Nutzen; nur reduzierte, bewusste Deko. Weniger Dinge, mehr Qualität.
Fotoalben (alte, doppelte, ungenutzte) Überfluss; wenige, schöne Rahmen.
Kerzenreste & abgebrannte Kerzen Nicht nutzbar; neue Kerzen.
Kissen & Decken (kaum benutzte) Überfluss; wenige, geliebte Kissen und Decken.
Lampen & Leuchten, obsolete Funktion & Optik schlecht; neue, bessere (effiziente) Lampen.
Oster‑ / Festdeko (angeknickte oder verfärbte) Gering genutzt; reduzierte Deko.
Pappschachteln, alte (oft ineinander gestapelt) Platz- und Staubfänger; wenige, funktionale Boxen.
Pflanzen, eingetrocknete / verfaulte (Blumenkübel) Optik & Hygiene; neue, gesunde Pflanzen.
Statussymbole, teure zu angeben Werte verschieben sich zu Liebe und Dankbarkeit.
Teelichthalter & Kerzenhalter (unbenutzte oder verfärbte) Kaum genutzt; wenige, schöne Halter.
Tischdecken & Platzsets, alte (nie benutzte) Überfluss; wenige, geliebte Sets.
Untersetzer (angeknickte oder verfärbte) Kaum genutzt; nur wenige, schöne Untersetzer behalten.
Vasen, alte (ohne Blumen) Dekorations‑Überfluss; wenige, schöne Vasen.
Vasen & Buumentöpfe, unbenutzte / verfärbte Überfluss; wenige, intakte Töpfe / Vasen.
Weihnachtsdeko (angeknickte oder verfärbte) Oft verblasst; wenige, schöne Stücke behalten.

10) Sonstiges & »Sondermüll‑Kandidaten«

Kann reduziert werden Warum / Bemerkungen
Batterien & Akkus (kaputte oder leere) Umweltgefährlich; Batterierecycling.
Druckerpatronen (leere) Nicht nutzbar; neue Patronen / Recycling. Übrigens, vieles läuft digital, Druck nur noch bei Bedarf.
Farben & Pinsel, eingetrocknete Nicht nutzbar; neue Materialien.
Feuerzeuge, (alte oder leere) Nicht nutzbar; neue, befüllbare Feuerzeuge.
Gummibänder & Büroklammern (kaputte) Nicht nutzbar; neue, stabile Clips.
Handyschutzhüllen & Zubehör, obsoletes Kein Gerät mehr da; neue, passende Hüllen.
Münzen, alte (kleine Beträge) Kleingeld ungenutzt; bei der Bank einzahlen.
Plastiktüten, überflüssige Zu viele; wenige robuste Taschen.
Werbegeschenke, ungenutzte (Kugelschreiber, Feuerzeuge, T‑Shirts, Gläser, Schlüsselanhänger usw.) Niedrige Qualität; eigene, gute Sachen.

Übrigens, es gibt eine aus Schweden stammende Methode oder Konzept des bewussten Aussortieren namens Death Cleaning (genauer: Swedish Death Cleaning), welches von der Buchautorin Margareta Magnusson bekannt wurde und das Ziel hat, den eigenen Besitz schrittweise zu reduzieren, damit Angehörige später nicht mit einer überwältigenden Menge an Gegenständen belastet werden (Individuelle Anmerkung: »ich grüße meine Mutter«). Natürlich möchte sich nicht jeder früh mit der eigenen Endlichkeit beschäftigen, aber Tatsache ist, irgendwann (und wann wissen wir wohl nicht) muss jeder sein Erdenkleid ablegen und darf bzw. muss in die geistige Welt zurückkehren. Death Cleaning können Menschen, auch jüngere, nutzen und profitieren, z. B. beim Einstieg in einen minimalistischen Lebensstil, Umzug, Trennung oder einfach, um dauerhaft weniger Ballast zu besitzen. Wie heisst es schön, mit warmen Händen einen Menschen eine Freude machen.

Fazit: Wesentlich werden, glücklich sein bedarf oft eine innere Wandlung. Wer die Früchte Bewusstheit, Dankbarkeit, Einfachheit, Freiheit statt belastender Besitz, Klarheit, Ruhe, Selbstfürsorge sowie Zeitgewinn ernten will ist mit dem Konzept Dan (Ablehnen) Sha (Wegwerfen / Loslassen) Ri (sich lösen) oder Death Cleaning auf einem richtigen Weg.